

In den Allgäuer Alpen findet man einige sehr lohnende Klettersteige.
U.a. der Friedberger Klettersteig, der luftige Hindelanger Klettersteig und der Mindelheimer Klettersteig warten auf eine Begehung.
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Das Karwendelgebirge beherbergt zahlreiche Klettersteige in allen Schwierigkeiten.
Der Mittenwalder Klettersteig, der Innsbrucker Klettersteig und die Klettersteige auf die Lamsenspitze seien hier exemplarisch genannt.
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Im Wettersteingebirge warten mit dem Höllentalsteig zur Zugspitze und der Alpspitzferrata zwei der schönsten Klettersteige der Alpen.
Es gibt auch leichtere Klettersteige, wie den Nordwandsteig. -mehr-
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Karwendelgebirge (Karwendel) in den nördlichen Alpen
Das Karwendelgebirge ist Bestandteil der Nördlichen Kalkalpen und schließt sich südlich direkt an die Bayrischen Alpen an, wobei der weitaus größte Teil der Bergmassive in
Österreich (Tirol) zu finden ist. Im Norden und Westen fließt die Isar (Isarwinkel), im Osten versteckt sich hinter der Seebergspitze (2085 m) der
große Achensee und im Süden liegt das Inn-Tal mit der Großstadt Innsbruck und der entsprechenden Infrastruktur. Höchster Gipfel im Karwendelgebirge
ist die Birkkarspitze (2749 m). Beliebte Startorte für Bergtouren sind beispielsweise Mittenwald, Scharnitz, Hall, Pertisau oder Eng.
Die Gesteinsbilder werden im Karwendel hauptsächlich vom massiven Wettersteinkalk und dem zerklüfteten Hauptdolomit geprägt. Beide Gesteinsarten
wurden vor ca. 200 Mio Jahren im Trias
gebildet und haben ihren Ursprung in Meeresablagerungen. Bemerkenswert ist der Kettenaufbau des Karwendels,
der im Auffaltungsprozess von Kreidezeit und Tertiär begründet ist. Als Resultat dieser Gebirgsbildung kann man heute den Karwendel - Hauptkamm, die
Nördliche Karwendelkette, die Innsbrucker Nordkette und die Gleirsch - Halltal - Kette betrachten. Im Gegensatz zu den weitgehend gehobenen
Stöcken (Plateaugebirge) im Ostteil der Nördlichen Kalkalpen ist das Karwendelgebirge kaum verkarstet, was das Massiv zu
einem qualitativ optimalen Wasserspeicher macht.
Insgesamt präsentiert sich das Karwendelgebirge sehr ursprünglich. Während im Norden oft hohe Wände zu finden sind, kann man auf den
Südseiten der Ketten in der Regel weitläufige Kare (Geröllfelder) bewundern. Im Zusammenhang mit der bergsteigerischen Erschließung des Karwendels sei noch der Name
Hermann von Barth () erwähnt, der einen Großteil der Gipfel im Alleingang bestiegen hat. Der Sohn eines königlichen Kämmerers gilt
als Begründer der alpinen Führerliteratur (Tipp: ).
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